Wer unter Migräne leidet, geht meist zum Neurologen und wer sich mit Rückenschmerzen plagen muss, zum Orthopäden. Doch die Ursache für diese weit verbreiteten Leiden kann auch eine gestörte Funktion im Zusammenspiel von Ober- und Unterkiefer sein. Darauf weist das das Informations- und Qualitätszentrum Zahntechnik (iq:z) - eine Initiative der Zahntechniker-Innungen Baden und Württemberg - anlässlich des Tags der Rückengesundheit am 15. März hin. „Eventuell kann eine Aufbissschiene, die über mehrere Wochen getragen werden muss, Abhilfe schaffen", erklärt Harald Prieß, Innungsobermeister in Baden.

Die so genannte Cranio-mandibuläre Dysfunktion (CMD) kann hervorgerufen werden durch Fehlstellungen der Zähne, fehlende Zähne oder fehlerhafte Füllungen oder Zahnkronen oder Störungen in der Funktion der Kiefergelenke, verursacht zum Beispiel durch harmloses Kauen an Stiften oder häufiges Zusammenpressen der Lippen. Viele Patienten haben jahrelang keine Beschwerden, da Muskeln, Bänder und Sehnen die Fehlbelastungen auszugleichen versuchen. Doch geringe zusätzliche Belastungen wie eine weitere zahnärztliche Behandlung oder psychische Probleme können die Schmerzen auslösen. Eine individuell angefertigte und herausnehmbare Aufbissschiene korrigiert die Funktion von Ober- und Unterkiefer und entlastet die Muskulatur, die über den Schädel mit der Rückenmuskulatur verbunden ist. In einem gesunden Gebiss werden die Zähne beim Kauen senkrecht belastet und die Belastung gleichmäßig auf den Kiefer verteilt. Jeder Zahn hat einen Kontakt zu einem Gegenzahn. „Beim Verlust eines Zahnes, bei schlecht sitzendem Zahnersatz, bei Fehlstellungen der Zähne oder zu hoch stehenden Füllungen aber kann dieses sensible System gestört werden", erklärt Jochen Birk, Obermeister der Zahntechniker-Innung Württemberg. Das iq:z empfiehlt daher, bei Zahnersatz oder Füllungen auf Qualität aus zahntechnischen Meisterlaboren aus der Region zu achten: „Zahnarzt und Zahntechniker müssen Hand in Hand arbeiten, um ein optimales Ergebnis für den Patienten zu erzielen."

Sobald der Gegenkontakt eines Zahnes nicht mehr optimal funktioniert, versucht die Kaumuskulatur des Unterkiefers dies auszugleichen, der Unterkiefer wird stärker belastet. Als Folge können sich Knochentaschen bilden, Zähne lockern oder Zahnhälse geschädigt werden. Nächtliches Zähneknirschen und Zungenpressen können erste Anzeichen für das CMD sein. Auf Dauer kann sich die Instabilität im Gebiss aber auch im Rücken bemerkbar machen. Durch die Verkürzung der Kaumuskulatur, die sehr stark und relativ kurz ist, aber einen großen Hebel hat, verkürzen sich möglicherweise auch zwei Muskelgruppen, die eine Verdrehung der Wirbelsäule auslösen können. Sogar eine Verdrehung des Beckens ist möglich, was wiederum eine unterschiedliche Beinlänge hervorrufen kann. Auch eine Skoliose, eine seitliche Verschiebung der Wirbelsäule, kann durch zu weit überstehende Frontzähne, den so genannten Kreuzbiss, ausgelöst werden.

Informationen finden Patienten auch auf der Homepage des Informations- und Qualitätszentrums Zahntechnik: www.iqz-online.de - Info-Telefon: 07 11 / 16 22 15 22

Quelle: Pressemitteilung 04.03.2008, Informations- und Qualitätszentrum Zahntechnik (iq:z)

Viele Verbraucher sind verunsichert, seitdem mehrmals in den vergangenen Wochen Spielzeug aus China von den Herstellern wegen zu hoher Schadstoffbelastung zurückgerufen werden musste. Gesundheitliche Risiken bestehen aber auch bei anderen Produkten aus China, zum Beispiel bei Zahnersatz. Darauf verweist das Informations- und Qualitätszentrum Zahntechnik (iq:z) - eine Initiative der Zahntechniker-Innungen Baden und Württemberg - anlässlich des bundesweiten Tags der Zahngesundheit, der in Baden-Württemberg am 25. September in Göppingen mit einer Auftaktveranstaltung beginnt. „Nur wer sich für Zahnersatz entscheidet, der tatsächlich hier im Land hergestellt wird, kann sicher gehen, dass gesundheitsverträgliche Materialien verwendet werden", erläutert Obermeister Jochen Birk der Zahntechniker- Innung Württemberg (ZIW).

Doch nicht nur wegen möglicher Gesundheitsrisiken empfiehlt das iq:z den Patienten den Zahnersatz aus hiesigen Meister- Labors. Da jeder Zahnersatz - von Kronen über Verblendschalen (Veneers) bis zu Brücken und Implantaten - individuell angepasst werden muss, ist eine enge Zusammenarbeit zwischen Zahnarzt und Zahntechniker notwendig. Nur durch diese eingespielte Partnerschaft ist die hohe Qualität bei deutschen Zahnersatzprodukten gewährleistet.

Informationen finden Patienten auch auf der Homepage des Informations- und Qualitätszentrums Zahntechnik:

www.iqz-online.de
Info-Telefon: 07 11 / 16 22 15 22

Quelle: Pressemitteilung 20.09.2007, Informations- und Qualitätszentrum Zahntechnik (iq:z)

Die rund 7.500 zahntechnischen Meisterbetriebe galten bisher als die ausbildungswilligsten Handwerksunternehmen und haben so allein in den letzten zwanzig Jahren über 60.000 jungen Menschen eine vielseitige und erfolgreiche Ausbildung ermöglicht. Aber seit dem Umsatzeinbruch mit Einführung der Festzuschüsse im Jahr 2005 zeigt sich die Krise im Zahntechniker-Handwerk auch in einem deutlichen Rückgang der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge. Mit 1764 Neuverträgen sank 2006 die Zahl der Auszubildenden für das erste Ausbildungsjahr gegenüber dem Vorjahr weiter um deutliche 21,3 Prozent. Im Zweijahres-Zeitraum ist damit die Zahl der Neuverträge um knapp 40 Prozent zurückgegangen. Reinhold Röcker, im Vorstand des Verbandes Deutscher Zahntechniker-Innungen (VDZI) für die Berufsbildung zuständig, sieht darin ein deutliches Alarmsignal. „Vielen zahntechnischen Betrieben fehlten derzeit schlichtweg die finanziellen und personellen Mittel, den jungen Menschen weiterhin einen Ausbildungsplatz anzubieten. Aber zahntechnische Meisterbetriebe wollen ausbilden. Es braucht zur Aufrechterhaltung des hohen Leistungsniveaus immer wieder die Kreativität und die Leistungsbereitschaft der jungen Leute."

Quelle: Freier Verband Deutscher Zahnärzte e.V. vom 19.03.07

Zu hohe Blutzuckerwerte und mangelnde Zahnhygiene erhöhen das Risiko für Entzündungen im Mund.

(za) Etwa sechs Millionen Deutsche sind diagnostizierte Diabetiker, besonders häufig ist der so genannte Altersdiabetes. Bei ungenügender Blutzuckereinstellung steigt die Gefahr, dass sich vermehrt Bakterien, eventuell aber auch Pilze im Mund ansiedeln. Gründliches Zähneputzen und bei Prothesenträgern auch die intensive Reinigung der Prothesen sind daher von großer Bedeutung.

Ältere Menschen leiden, verglichen mit jüngeren Menschen, überdurchschnittlich häufig an Diabetes - dem Typ-II- oder auch Altersdiabetes. Gleichzeitig sind viele Senioren von Zahnverlust betroffen, gut ein Fünftel der deutschen Senioren hat überhaupt keine Zähne mehr. Die fehlenden Zähne werden meist durch herausnehmbare Teil- oder Vollprothesen ersetzt. Für Prothesenträger, insbesondere für solche mit Diabetes, ist eine gründliche Mundhygiene unerlässlich. Im Spaltraum zwischen Prothese und zahnlosem Kiefer setzen sich nämlich vermehrt Bakterien und eventuell auch Pilze fest, die zu Entzündungen der Mundschleimhaut führen können. Dies gilt vor allem bei ungenügender Mund- und Prothesenhygiene. Diabetiker, die längerfristig erhöhte Blutzuckerwerte haben, sind anfälliger gegenüber Infektionen, was sich auch am Zahnfleisch und an der Mundschleimhaut bemerkbar macht. Die Bundeszahnärztekammer empfiehlt als vorbeugende Maßnahme, Mundraum und Zahnersatz täglich akkurat zu reinigen, und zwar nach jeder Mahlzeit!

Nicht richtig angepasste oder längere Zeit ohne zahnärztliche Kontrolle getragene Zahnprothesen können zu Druckstellen führen, die sich entzünden können. Auch hier sind „schlecht eingestellte" Diabetiker im Nachteil verglichen mit Nichtdiabetikern - ihre Wundheilung ist nämlich gestört. Sie sollten daher ganz besonderen Wert auf hochwertigen Zahnersatz wert legen, der optimal angepasst ist. Professor Dr. med. dent. Klaus Lehmann, wissenschaftlicher Leiter des Kuratorium perfekter Zahnersatz, rät Patienten mit Diabetes: „Nicht nur die optimale Einstellung der Blutzuckerwerte, sondern auch eine gründliche Mund- und Prothesenhygiene sowie engmaschige Kontrollen beim Zahnarzt sind die besten Voraussetzungen, um die Mundgesundheit von Diabetikern zu erhalten."

Quelle: Pressedienst Zahnersatzaktuell Ausgabe 1/2007

Hersteller melden Wachstumsraten von 40 Prozent

Zahnimplantate werden immer begehrter - Hersteller melden Wachstumsraten von 15 bis 40 Prozent, wie das Kuratorium perfekter Zahnersatz auf seiner Pressekonferenz im Oktober bekannt gab. Professor Klaus Lehmann führt diese verstärkte Nachfrage auf die Bezuschussung durch die Krankenkassen seit 2005, bewussteres Patientenverhalten, optimierte Oberflächeneigenschaften der Implantate und verbesserte Implantationstechniken zurück.

Natürlich schöne Zahnreihen - auch im Alter

Kein Patient wünscht sich ein Implantat - Patienten wünschen sich natürlich aussehende Zahnreihen, die ein sicheres Gefühl verleihen. Implantate machen das möglich: Sie übernehmen die Funktion der Zahnwurzeln. Mit ihrer Hilfe lassen sich einzelne Zähne ebenso perfekt ersetzen, wie komplette Zahnreihen. Bei Totalprothesen kann dadurch in den meisten Fällen auf die oft als lästig empfundene Gaumenplatte verzichtet werden. Für einen hochbetagten Hamburger war dies übrigens der Grund, sich noch mit über 80 Jahren für diese Versorgung zu entscheiden. Der passionierte Weintrinker erklärte, vor allem der Erhalt der Lebensqualität sei für seine Entscheidung ausschlaggebend gewesen. Auch die weiteren Vorteile implantatgetragenen Zahnersatzes wie Sicherheit und naturgetreue Ästhetik sind vielen Menschen sehr wichtig.

Implantate - positive Wirkung auf Körper und Seele

Implantate wirken positiv auf Körper und Seele: Sie ermöglichen in vielen Fällen festsitzenden Zahnersatz und vermitteln damit ein ähnlich sicheres Gefühl wie die eigenen Zähne. „Das wirkt auch nach innen", erläuterte Professor Klaus Lehmann. Im Unterschied zu herausnehmbarem Zahnersatz werde der Träger nicht regelmäßig an die verlorenen Zähne erinnert. „Nicht festsitzender Zahnersatz muss regelmäßig herausgenommen werden. Das erinnert oft unbewusst an subjektiv empfundene Vitalitätsverluste und löst damit unterschwellig unangenehme Gefühle aus."

Weniger Nacharbeit und geringere Folgekosten bei Implantaten

Die Kosten für implantatgestützten Zahnersatz erscheinen vielen Patienten anfangs hoch. „Wählen Patienten deshalb beispielsweise schleimhautgetragene Totalprothesen, dann ist neben dem Verzicht auf die Geschmacksvielfalt auch die stetige Nacharbeit am Zahnersatz zu berücksichtigen", darauf wies die Zahnärztin Georgia Trimpou von der Universität Frankfurt bei der Pressekonferenz des Kuratoriums perfekter Zahnersatz hin. Der Patient müsse dafür mehr Geld aufwenden als bei implantatgestütztem Zahnersatz. Diese geldwerten Argumente belegte Trimpou mit einer an der Universität Frankfurt durchgeführten Untersuchung.

Implantate - Einheilquote bei Mann und Frau gleich hoch

Mehr als 90 Prozent aller gesetzten Implantate heilen ein. Selbst nach sieben Jahren ist die Erfolgsquote noch sehr hoch: 96 Prozent aller eingeheilten Implantate sind dann noch erhalten, wie die Trägerin des diesjährigen Dissertationspreises des Kuratoriums perfekter Zahnersatz, Dr. Nahid Meyer-Tehrani, herausfand. Ob Mann oder Frau ist dabei übrigens unerheblich. Ebenso ist es für die Überlebensdauer der Implantate ohne Belang, ob sie zur Abstützung festsitzender Brücken oder von herausnehmbaren Prothesen herangezogen werden.

Optimierte Oberflächen sind wichtig für Einheilprozess

Ein wichtiger Grund für die Erfolgsgeschichte der Implantate sind die optimierten Oberflächen. Wissenschaftler wie Professor Jürgen Geis-Gerstorfer aus Tübingen arbeiten daran, diese imponierenden Zahlen noch weiter zu verbessern. „Unser Ziel ist es dabei vor allem, das Implantat so zu gestalten, dass das Blut die Oberfläche schnell benetzt", erläuterte er bei der Pressekonferenz des Kuratoriums perfekter Zahnersatz in Hamburg. Eine aktuelle Studie bestätigt dies: Dort wurde nachgewiesen, dass die Oberflächentopographie die Verteilung roter Blutkörperchen bereits nach 10 Minuten günstig beeinflussen kann.

Implantattherapie auch bei Knochenverlust

Zahnverlust ist fast immer gleichzusetzen mit Knochenverlust. „Je länger der Zahnverlust zurückliegt, desto weiter baut sich der Knochen ab", erläuterte Professor Georg-Hubertus Nentwig bei der Pressekonferenz des Kuratoriums perfekter Zahnersatz in Hamburg. Die „Funktionslosigkeit" sei dafür verantwortlich, dass Volumen und Strukturfestigkeit des Knochens schwinden - der Anteil des Kieferknochens, der den Zahn umschlossen habe, werde nicht mehr benutzt und gebraucht. Das ist vergleichbar mit Muskeln, die nach einer Nervverletzung gelähmt sind und deshalb schwächer werden.

Doch auch wenn der Kieferknochen nicht die erforderlichen Bedingungen aufweist, hält die moderne Zahnmedizin selbst bei schwierigen Fällen faszinierende Lösungen bereit: Mit speziellen Verfahren kann der Kieferknochen erfolgreich aufgebaut werden.

Quelle: Pressedienst Zahnersatzaktuell Ausgabe 9/2006






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