Haben Sie auch schon von Ihrer Krankenkasse ein Begleitschreiben bekommen, in dem Sie auf preiswerte Labore im In - oder Ausland hingewiesen werden. Dabei wurde Ihnen mitgeteilt, dass Sie zwischen 15- und bis zu 45% der Deutschen BEL, einsparen können. Genau diese BEL ist eine Vereinbarung, die zwischen den Zahntechnikerinnungen und den Krankenkassen ausgehandelt wurde. Sie bildet für die Zahntechnik eine Grundlage um preisbewussten, qualitativ hochwertigen Zahnersatz herzustellen, und Ihnen darüber hinaus Serviceleistungen, die in keiner Rechnung ausgewiesen sind, anzubieten. In den letzten 10 Jahren sind die Preise in der Zahntechnik um 5,9 % gestiegen, bei immer besser werdender Qualität. Für eine Goldkrone bezahlen sie heute 5,15 € mehr wie 1993, und für eine Vollprothese müssen sie ca.15 € mehr bezahlen als 1993. Die Materialkosten stiegen im gleichen Zeitraum teilweise um bis zu 115%, die Lohnkosten erhöhten sich in meinem Betrieb um ca. 40% und die Lohnnebenkosten (Sozialabgaben und die Beiträge für die Krankenkassen usw.) sind ebenfalls sehr stark angestiegen.

Fragen Sie doch bitte Ihre Krankenkasse, ob sie Richtlinien eingeführt hat, nach dem der Zahnersatz gefertigt werden muss. Es gibt nur Bestimmungen nach dem Medizinprodukte Gesetz über die Materialien und die Verarbeitungsvorschriften, und den dehnbaren Begriff, nach neuem Stand der Technik, was immer es auch heißen mag. Es wird Ihnen bei den Krankenkassen wohl kaum jemand erklären können, wie eine Prothese oder eine Krone auszusehen hat, dafür gibt es in der Fachwelt zu viele verschiedene Meinungen. Außerdem haben Sie als Kassenpatient ( nur ) Anspruch auf einen funktionierenden, nicht aber auf einen kosmetisch schönen und anspruchsvollen Zahnersatz. Dies sind aber Serviceleistungen, die wir Zahntechniker mit Ihrem Zahnarzt trotz des niedrigen Kassenpreises seit Jahren erarbeitet haben. Ihr Zahnarzt und wir als Labor sind durch unsere enge Zusammenarbeit zu einem Team geworden, auf das Sie als Patient, schnell und persönlich zurückgreifen können.

Um eine Kassenkrone oder Brücke herzustellen, schichten wir Ihre Krone aus mindestens 4 Keramikschichten und Farben. Erforderlich wäre 1 Grundmasse um die Funktion im Gebiss wiederherzustellen. Diesen Mehraufwand an Arbeit und Material machen wir nicht aus Mitleid, weil Sie nur ein (- Kassen-) Patient sind, sondern um Sie mit einer kosmetisch schönen Krone zu versorgen. Trotz der geringen Kassenerstattungen wollen wir Sie zufrieden stellen.

Ferner könnten wir Prothesen aus preiswerten Kunststoffen anfertigen. Alle haben eine CE Kennzeichnung, aber ob sie genau so haltbar sind, erfahren Sie erst nach einigen Jahren, auch wenn Ihnen eine 5- jährige Garantie versprochen wird. Modellgussprothesen könnten wir statt aus hochwertigem Stahl aus Schrauben gießen, ohne dass Sie es merken würden.

Ihr Zahnarzt und wir als Labor haben für Sie in Teamarbeit einen hochwertigen, zu einem fairen Preis gefertigten Zahnersatz erarbeitet, der mit modernsten Geräten und aus besten Materialien hergestellt wird. Vertrauen Sie Ihrem Zahnarztteam und nicht irgendwelchen Billiganbietern, denn Sie werden den Zahnersatz in ihrem Mund tragen.

Zahntechnik ist Handwerk und kein maschinelles Fließbandprodukt. Nur mit hoch qualifizierten Mitarbeitern kann eine entsprechende Qualität geschaffen werden.

Fragen Sie Ihre Krankenkasse doch einmal, wer die Kosten für das Zahnarzthonorar übernimmt, wenn der Garantiefall eintritt. Ihr Zahnarzt und unser Labor haben dafür eine Regelung getroffen.

Haben Sie sich auch überlegt, was passiert, wenn etwas Kunststoff an einer Prothese abbricht? Im Normalfall gehen Sie morgens zu Ihrem Zahnarzt und nachmittags holen Sie die reparierte Prothese wieder ab. Wenn Ihre Prothese aber nicht im Umkreis Ihres Wohnortes gefertigt worden ist, wird am Abend ein Paket zur Post gebracht. Dann warten Sie ein paar Tage bis Sie Ihr Zahnarzt wieder anruft und Ihnen die Prothese wieder aushändigt. Wie lange möchten Sie ohne Zahnersatz sein, nur weil es im Umkreis keine Zahntechniker mehr gibt, die auch diese kleinen Reparaturen machen. Wie sollen wir die vom Gesetz geforderte Gewährleistung für einen Zahnersatz, der mit welchen Materialien auch immer im Ausland gefertigt wurde, übernehmen können. Die Versandkosten werden höher sein, als die Kosten der Reparatur. Die Folge wird sein, längere Wartezeiten zwischen den Arbeitsgängen, keine Möglichkeit der Zahnfarbenauswahl durch Ihren Zahntechniker im Labor oder Praxis, keine Möglichkeit der Feinabstimmung und zügige Durchführung gewünschter Änderungen vor Ort.

Was würden Sie denken, wenn Ihr Zahnarzt Ihnen die Abdrücke in die Hand gibt und zu Ihnen sagt, dass Sie oder Ihre Krankenkasse das Versandpaket allein packen sollen? Sprechen Sie die Landessprache des Technikers in Asien, der Türkei oder im Ostblock wenn Sie ihm erklären wollen, wie Ihr zukünftiger Zahnersatz aussehen soll?

Sind Sie auch auf solche Schwierigkeiten von Ihrer Krankenkasse hingewiesen worden? Bitte bedenken Sie, dass es immer Länder geben wird, die preiswertere Arbeiten anbieten können, z. B. in Russland verdienen Lehrer 120 Dollar im Monat. Das ist weniger als das was wir für unsere Techniker an Krankenkassenbeitrag zahlen.

Sind Sie auch der Meinung, dass Ihre Kinder in Russland zur Schule gehen sollen, nur weil es da billiger ist? Überprüfen Sie doch bitte mal Ihren Arbeitsplatz, ob er nicht durch einen Arbeiter in einem Billiglohnland ersetzt werden kann.

Wir Handwerker sollen vom Gesetzgeber aus gezwungen werden Lehrlinge einzustellen. Die Frage heißt aber „Wofür“, wenn doch die Arbeit ins Ausland geschickt werden soll.

Um Ihren Zahnersatz zu Billigpreisen anbieten zu können, sollte man uns doch auch die Möglichkeit geben Arbeitskräfte aus China oder Taiwan usw. für 2 bis 3 € bei uns im Betrieb einzustellen. Auch von sämtlichen Sozial- und Steuerabgaben sollte wir befreit werden um mit dem Preis ausländischer Labors mithalten zu können. Das jedoch wird vom Gesetzgeber verhindert. Wenn Ihre Krankenkasse, nur Kosten für Sie einsparen will, warum senkt Sie nicht einfach die Beiträge. Vergleichen Sie doch einfach einmal ihre Krankenkassenbeiträge. Wie Sie Ihren Krankenkassenbeitrag senken können, erfahren Sie im Internet z.B. unter http://www.verivox.de/gesetzliche-krankenversicherung Da sparen Sie im Jahr schnell bis zu 500 €, die Sie dann bestimmt gerne für zahntechnische Zusatzleistungen, die Ihre Krankenkasse aus Kostengründen nicht übernimmt, einplanen können.

Quelle: Lenhardt & Joa

Mit großer Freude und auch mit ein bisschen Stolz durften wir in unserem Labor den anerkannten Referenten und Zahntechnikermeister Jürgen Freitag begrüßen.

Er ist in der Zahntechnikerbranche als Koryphäe in Sachen Verblendtechnik bekannt und seit ca. 25 Jahren für verschiedene Dentalfirmen als Berater tätig, wodurch er weltweit praktische Kurse gibt sowie Vorträge hält. Schwerpunkt seiner Arbeit sind ästhetische Lösungen in Keramik – und Compositearbeiten.

In unser Labor war Jürgen Freitag gekommen um uns in die genaue Verarbeitung der ergänzenden Flow-Massen, zu unserem bereits seit Jahren verwendeten Vita VM LC Verblendmaterials einzuarbeiten. Nach einer Präsentation und genauen Einführung zum Thema Werkstoffkunde, Parameter, Indikation und Farbgebung, ging es dann anschließend mit den vorbereiteten Modellen an die Arbeitsplätze zur praktischen Übung. Hier sah man dann sehr schnell warum Jürgen Freitag als einer der besten seines Faches gilt.

Als der Tag zu Ende ging und man die Ergebnisse vor sich hatte waren alle begeistert und der einstimmigen Meinung: Der Firma Vita ist hier mit der Einführung der neuen ergänzenden Flow-Massen ein sehr großer Schritt in Sachen Verarbeitung und Ästhetik gelungen.

Wir sagen DANKE….für diesen informativen und lehrreichen Tag!

Quelle: Lenhardt & Joa

Als Resultat unserer Qualitätssicherungsmaßnahmen können wir nun, über die gesetzliche Garantiefrist von zwei Jahren hinaus, ihnen eine verlängerte Gewährleistungsfrist von bis zu 5 Jahren anbieten. Selbstverständlich OHNE zusätzlich entstehende Kosten!

Quelle: Lenhardt & Joa

200 Lehrgangsstunden in Vollzeit, etliche Praxiskurse und einiges an Theoriestoff zu lernen waren notwendig, um die Prüfung vor der Handwerkskammer Freiburg zur

„CAD-/ CAM-/ CNC-Fachkraft Digitale Zahntechnik“

zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen.

Glücklich, und auch ein wenig stolz sind wir, nun endlich mit unserem Inhaber und Geschäftsführer Thorsten Joa, eine eben solche hoch qualifizierte Fachkraft aus eigenen Reihen in unserem Labor zu haben. Unser, seit 2006 in Sachen CAD/CAM, erlangtes Know – How , ergänzt mit dem neu erarbeiteten Wissen an der Akademie in Freiburg, ermöglicht uns nun stark verbesserte aber auch ganz neue Möglichkeiten in der digitalen Welt der Zahntechnik.

Seit Beendigung des Lehrgangs im Oktober 2014 sind wir nun ständig dabei bestehende Parameter noch individueller auf Patient und Behandler abzustimmen, Arbeitsabläufe und Fräßstrategien zu verbessern und neue innovative Werkstoffe und Werkzeuge in unsere Prozesskette zu implementieren. Aus diesem Grund finden in unserem Labor nicht nur subtraktive Fertigungsverfahren Anwendung, sondern auch additive Verfahren wie das Lasersintern (SLM = Selective Laser Melting) werden seit Anfang 2015 in unserem Labor eingesetzt.

Bestens gerüstet und positiv stehen wir der technischen Entwicklung in der modernen Zahntechnik entgegen.

Quelle: Lenhardt & Joa

Lenhardt und Joa sponsern den Handballverein Bad Schönborn e.V. Weitere Informationen zum Verein unter www.hv-badschoenborn.de

Wir wünschen der E-Jugend des HV Bad Schönborn mit ihrem neuen Trikotsatz viel Spaß und Erfolg für die kommenden Spiele!

Quelle: Lenhardt & Joa






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Denn alles was wir tun, orientiert sich am Wohle des Patienten.

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